04.02.2010: Rundschau: Bleibt Busch hinter dem Busch?
04.02.2010: KSTA: Auf der Daten-Kriechspur
04.02.2010: Rundschau: Bleibt Busch hinter dem Busch?
04.02.2010: KSTA: Auf der Daten-Kriechspur
Busch bleibt hinterm Busch
Seit Monaten werden die Bürger falsch informiert
Bereits vor drei Monaten entdeckte die Initiative „DSL für Oberodenthal“, dass es im Kooperationsvertrag zwischen der Gemeinde und der Telekom einen Fehler gibt und bat die Vertragspartner um Stellungnahme. Hierbei handelte es sich um die Orte Busch und Landwehr, die gemäß Vertrag nicht ausgebaut werden sollten. „Von der Gemeinde und der Telekom wurde immer wieder betont, der Ausbau von Busch und Landwehr sei sicher“, so Bernhard Pohl, Gründer der Initiative. Nun wurde durch einen Zufall entdeckt, dass die Telekom der Gemeinde am 30. November 2009 mitteilte, ein Ausbau von Busch und Landwehr sei wirtschaftlich nicht möglich. Die Deckungslücke betrage rund 25.000 Euro.
Derzeit wird überlegt, wie reagiert werden soll- die ersten Rufe nach einem Boykott werden laut. Deshalb lädt die Initiative kurzfristig zu einem Infoabend am 18. Februar ab 20:00 Uhr in der Gaststätte Leed, in Odenthal-Neschen ein. Dort werden Fragen beantwortet- beispielsweise, wieso der Ausbau nun doch nicht möglich sein soll. Ebenso werden dort Maßnahmen besprochen, um den Ausbau doch noch durchzusetzen. Die Eile ist begründet, denn die Verlegung von Leitungen soll beginnen, sobald es wärmer wird.
„Obwohl “nur” Busch und Landwehr betroffen sind, sind alle DSL-Interessenten aufgerufen zu kommen-“ so Andreas Nürrenberg, Pressesprecher der Initiative, „da wir nun nicht mehr auf die Aussagen von Gemeinde und Telekom vertrauen können. Leider können wir nicht absehen, welche Überraschungen uns noch erwarten. Solidarität wird also gebraucht!“ Zusammen mit der Odenthaler CDU-Fraktion,die in der Vergangeheit schon unterstützend tätig wurde, wird heute noch einen Antrag in den Gemeinderat eingebracht, um dieses Bürgeranliegen zu unterstützen und eine Stellungnahme von der Gemeinde zu fordern.
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Odenthal – „Es scheint eine Erfolgsstory zu werden“, freute sich Bürgermeister Johannes Maubach im Haupt- und Finanzausschuss über den gelungenen Vertragsabschluss mit der Telekom zur DSL-Versorgung in Oberodenthal. Innerhalb eines Jahres sollen die Ortsteile Neschen, Scheuren, Feld, Hüttchen, Grimberg und Schmeisig an ein Leitungsnetz angeschlossen werden, das einen schnellen Internetzugang ermöglicht.
Knapp vier Monate hat es gedauert, jetzt hat die Inititative „DSL in Oberodenthal“ ihr Ziel erreicht. Es wird eine Strukturplanung für Oberodenthal geben, von der auch Schmeisig, Grimberg und Hüttchen profitieren.
daher hier zum Download
09-02-05-blz-bald-120-mitglieder-fur-dsl
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Andreas
Ganzer Artikel: „Notfalls buddeln wir selbst” – Kölner Stadt-Anzeiger.
Pressemitteilung -Status: freigegeben-
Treffen der Initiative ein voller Erfolg
Initiative DSL in Oberodenthal traf sich erstmalig am 29.01.2009
Das Treffen der Initiative DSL in Oberodenthal am 29.01.2009 in Odenthal-Neschen übertraf alle Erwartungen. Die Gründer der Initiative Bernhard Pohl, Eric Müller und Andreas Nürrenberg wurden von der Vielzahl der Anwesenden überrascht. Fast 120 Mitstreiter sorgten dafür, dass der Saal schon zehn Minuten vor der offiziellen Begrüßung aus allen Nähten platzte. Als Gäste aus der Politik konnte die Initiative den Bürgermeister von Odenthal, Hr. Maubach, sowie Hr. Koch (Leiter Technische Dienste Gemeinde Odenthal), Hr. Henschel (Ratsmitglied der CDU) und Hr. Paas (CDU Wahlkreiskandidat für Oberodenthal) begrüßen. Anbietervertreter für DSL kamen trotz Einladung nicht zu dem Treffen.
Doch für die Mitstreiter gab es eine Menge an Informationen aufzunehmen, Müller und Nürrenberg stellten den Stand der Dinge aus Sicht der Initiative dar, worauf Hr. Maubach seine persönliche als auch die Sicht der Gemeinde darstellte. Einigung wurde darüber erzielt, dass es eine Verbindlichkeit auf jeder Ebene geben muss. „Verbindliche Zusagen von der Gemeinde, den Anbietern und auch von den Mitstreitern!“ forderte Maubach in seiner Rede. Zu dieser Verbindlichkeit gehörte im weiteren Verlauf des Abends auch der Aufruf zur Unterstützung der Initiative durch Mitarbeit, worauf sich spontan 27 Teilnehmer zur Aktion „Straßengenaue Bedarfsermittlung“ zur Verfügung stellten.
Um die Initiative auf feste Füße zu stellen und um ihr einen rechtlichen Rahmen zu geben, gründeten dann 18 Mitglieder den Verein Bergische Freunde der Informationstechnik, der als Dachorganisation der Initiative und weiterer Aktivitäten dient. Der Verein plant u.a. die Einrichtung eines wöchentlich stattfindenden Internetcafes sowie regelmäßige Treffen zum gegenseitigen Wissensaustausch. Noch bis spät in die Nacht wurden von Mitstreitern und Mitgliedern des Vereins kontrovers über die Möglichkeiten des Ausbaus diskutiert, doch eines stellten alle Anwesenden klar: „Notfalls nehmen wir die Schaufel selbst in die Hand.“
Leider ist der Artikel nicht online erschienen.
Bergische Landeszeitung 29.01.2009 – Seite 44
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