Im Vorfeld der TAL-Entscheidung tragen naturgemäß alle beteiligten Parteien gebetsmühlenartig ihre Forderungen vor. Telekommunikationsanbieter, die hauptsächlich von der Miete der letzten Meile abhängig sind – beispielsweise Versatel oder Hansenet -, fordern eine radikale Senkung der TAL-Miete auf knapp 8 Euro pro Monat. Das Problem: Während die Endkundenpreise in den letzten Jahren radikal gesunken sind, reduzierte sich der TAL-Preis nur unwesentlich. Dadurch, so Versatel-Chef Peer Knauer, mache das TAL-Entgelt aktuell bereits 35 bis 40 Prozent des Umsatzes pro Kunde aus. Verursacher des Preiskampfs sei im übrigen die Telekom mit ihrer Tochter congstar, T-Home-Chef Höttges daher ein “Wolf im Schafspelz”.
via Die TAL-Entscheidung der Bundesnetzagentur und ihre Folgen – teltarif.de News.