Schon in der ersten Jahreshälfte 2010 sollen PC-Nutzer auf die Hilfe einer Beratungsstelle zurückgreifen dürfen, mit der sie ihre Rechner daheim von Computerviren befreien können, berichtete die Deutsche Presseagentur am Dienstag unter Berufung auf Kreise der Projektplaner. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) werden das Vorhaben beim IT-Gipfel der Bundesregierung in Stuttgart vorstellen. Eine Sprecherin im Bonner BSI bestätigte die Pläne auf Anfrage.
Dem Projektentwurf zufolge haben Internet-Provider längst die technische Möglichkeit, vireninfizierte Rechner bei ihren Kunden auszumachen. Laut Plan sollen die Firmen ihre Kunden auf die Viren hinweisen – etwa per Post oder Telefon. Angedacht ist auch eine Internetseite, die sich bei jeder Einwahl ins Netz automatisch aufbaut, falls auf dem Rechner Viren lauern. Wie das technisch umgesetzt werden soll, ist unklar.