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Straßengenaue Bedarfsermittlung

Um der Telekom und anderen potentiellen Anbietern bzw. der Gemeinde gegenüber gut argumentieren zu können, wäre es sehr wichtig, wenn wir möglichst straßengenau den Bedarf an DSL- Anschlüssen nachweisen könnten.

Deshalb schlage ich vor, dass Freiwillige (mit zwei oder drei Personen ist das nicht zu schaffen) möglichst jeden Haushalt aufsuchen und mit wenigen Fragen den tatsächlichen Bedarf und den finanziellen Rahmen (also den Betrag, den die Haushalte maximal für einen DSL-Anschluss auszugeben bereit sind) ermitteln.

Wenn wir Anbietern gegenüber genau beziffern können, wieviele Anschlüsse hier wirklich benötigt werden und wieviel die Interessenten im Schnitt dafür ausgeben wollen, hätten wir nicht nur eine viel bessere Gesprächsgrundlage als bei geschätzten Werten. Genaue Zahlen machen es auch wesentlich einfacher, mögliche Alternativen durchzurechnen.

Deshalb brauchen wir Freiwillige, die mit einem Fragebogen in Ihrer Straße von Haus zu Haus ziehen und die Informationen sammeln. Je mehr Freiwillige sich melden, desto weniger hat jeder einzelne zu tun. Ich würde die Krämersgasse und das Breibacher Feld übernehmen (wenn sich niemand anders meldet).

Die gesammelten Daten werden natürlich absolut vertraulich behandelt und Ergebnisse höchstens auf Straßen- und nicht auf Haushaltsebene ausgewertet und nur an ernsthaft interessierte Anbieter herausgegeben.

Start der Aktion könnte (wenn sich genug Freiwillige melden) Anfang Februar sein.

Bei Rückfragen oder Vorschlägen bitte einfach per Mail an mich wenden!

Bernhard

4 Kommentare

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  1. fay

    Sowas in der Art habe ich schon mal für den Bereich Feld versucht.
    Es ergab sich allerdings das Problem, daß nicht alle Anwohner konkrete “Ja-ich-will”-Zusagen geben wollten, ohne sich vorher über die Kosten orientieren zu können. Das übliche Henne-Ei-Problem….
    Ich gehe aber davon aus, daß wenn sich für diesen Ortsbereich eine Lösung im üblichen finanziellen Rahmen ergäbe, sich durchaus 15-20 Parteien für eine schnelle Anbindung interessieren würden, einschliesslich der sich am Ortseingang befindlichen Firma.

  2. andreas

    Hallo fay, danke für deinen Einsatz. In dieser Erfassung geht es nicht darum einen Vertrag zu unterschreiben sondern gezielt zu fragen: Zu welchem Preis würden sie einen Vertrag abschließen ?
    So filterst du auch die raus die nur Abschließen wollen wenn Sie eine 26000 Kbit/s Leitung für einen Euro haben wollen.
    btw. Soviel ich weiss hat besagte Firma DSL

  3. fvomhofe

    Hallo, ich würde gerne noch einen Verbesserungsvorschlag für den Fragebogen machen:
    die Frage nach der Anzahl von DSL-Anschlüssen ist für den “Normal-Anwender” nicht verständlich. In Gesprächen ging der ein oder andere davon aus, wieviel ISDN-Leitungen er hat (soviele DSL Anschlüsse seien dann eben auch notwendig). Daher würde ich einfach nur fragen, ob der DSL-Anschluß für private oder gewerbliche Zwecke (oder halt beides) benötigt wird. Das sollte bei den meisten reichen. Auch würde ich noch folgende Dinge fragen:
    - sind die Befragten bereit auch den Telefonanbieter zu wechseln
    - was wäre der Höchstbetrag für DSL + Telefon-Flat (denke den Betrag können mehr Leute einschätzen)
    - was wäre die längste Vertragsbindung

    Die Umfrage kann m.E. nur eine erste moralisch verbindliche Erklärung der Anwohner sein. Sollten die Gespräche dann mal konkret sein, kann man als Initiative immer noch für verbindliche Verträge werben. Aber dann gibt’s eben auch mehr Infos.

    Frank.

  4. andreas

    Ich habe gerade mit einem Anbieter gesprochen, so lange keine definitiven Ausbauprognosen vorliegen oder es um eine Verbindliche Finanzierung geht, brauchen die eigentlich sogar nur eine Zahl:

    Wie viele Schaltung sind geplant ?

    Wie viel die Leute Bereit sind zu Zahlen, für welchen Vertrag und wie lang der geht bzw. was der beinhaltet wir später dann in der Feinplanung bzw. Finanzierung abgefragt, denn da geht es dann Verbindlich darum wer einen Vertrag unterschreibt.

    Alles was wir jetzt tun, ist Informationen sammeln, aber die Anbieter interessiert später nur die Verbindliche Zahl der Schaltungen für die Wirtschaftlichkeitsanalyse und da werden dann Vorschläge kommen wie:

    DSL 2000 + Telefonflat, 2 Jahre Laufzeit 34,99 Euro/Monat

    Dann müssen sich alle Verbindlich entscheiden, ob sie das wollen oder nicht (wir sind sicher nicht in der Lage mit den Anbietern über die Vertragsmodalitäten zu verhandeln), und danach richtet sich dann auch ob der Ausbau und vom wem Finanziert wird.
    Eines sollte uns klar sein, wenn ein Anbieter hier ausbaut wird er verlangen das sich alle, zumindest eine Zeit lang an ihn binden damit sich die Investition für den Anbieter lohnt. Wenn wir jetzt schon selektieren wie lange Vertragslaufzeit und bei welchen Reseller und ob Privat oder Geschäftlich hat mancher vieleicht den Eindruck hier wählen zu können.

    Andreas

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