Ich habe mich nach dem Angebot des Anbieters, mit Initiativen in Verbindung gesetzt die eine solche Funk-DSL Strecke selbst betreiben. Hier mal meine Zahlen bzw. Spinnereien.
Vorgabe:
In Kümps liegt DSL 16000 kbit/s. Wir, der Verein mietet 2x DSL 16 Mbit/s bei einem Anbieter. Der Anwohner der uns seine Leitung und sein Dach für die Einspeisung zur Verfügung stellt surft kostenlos mit.
Funkmasten:
Die Verteilung funktioniert über vier Masten (idealerweise auf Hausdächern), erster Mast Einspeisung in Kümps (Richtfunkantenne Richtung Scheuren 5,5 GHz), zweiter Mast Scheuren (Richtfunk-annahme und Weiterleitung nach Neschen mit 5,5 GHz, sowie Rundantenne zur Verteilung 2,4 GHz), dritter Mast Neschen (Richtfunk-annahme und Weiterleitung nach Busch mit 5,5 GHz, sowie Rundantenne zur Verteilung 2,4 GHz), vierter Mast Busch (Annahme Richtfunk sowie Rundantenne zur Verteilung 2,4 GHz. Die Aufsteller der Masten zahlen keine Monatliche Gebühr.
Geräte:
Am Einspeisepunkt Kümps wird ein spezieller Router zur Leitungsbündelung sowie zwei Modems verbaut. Die Richtfunkstrecken werden per Grid oder Flat-Panel-Richtfunkantennen sichergestellt. Die Rundantennen sind für die Verteilung auf die Haushalte bestimmt. Die Verteiler werden mit Dual-Accesspoints ausgestattet. Auf Seiten der Nutzer wird lediglich ein Client (z.B. Router von Linksys) sowie Außenantenne und Kabel benötigt.
Kosten:
Wenn wir von durchschnittlichen Anschaffungspreisen ausgehen liegen die Investitionen bei ca. 10.000 Euro um das Netzwerk lauffähig zu machen.
Die Monatlichen kosten dürften bei ca. 150 Euro liegen.
Folgendes wäre denkbar:
100 schaltbare Anschlüsse mit einer min. Geschwindigkeit von 320 kbit/s, durchschnittlich mit 1-3 Mbit/s
Monatlich 15 Euro je Anschluß
Hardware für Nutzer ca. 150 Euro
120 Euro Investitionsumlage pro Nutzer, die im zweiten Jahr bei Gründungsnutzern mit 10 € pro Monat auf die Flatrate angerechnet werden, d.h. im zweiten Jahr kostet die Erstnutzer die Flatrate nur 5 Euro monatlich.
Die monatlichen Betriebskosten plus Rücklagenbildung werden von den Monatsbeiträgen abgedeckt. Die Investitionsumlage von späteren Anmeldungen wird ebenfalls zur Rücklagenbildung eingesetzt. Wenn ausreichend Rücklagen vorhanden sind (z. B. ehemalige Investitionssumme), werden die Monatsgebühren gesenkt. Die Monatsgebühren werden natürlich erst ab dem Tag des Anschlusses bezahlt.
Sobald wir 80 Nutzer erreichen ist die Anlage über Investitionsumlage finanziert, über die Monatsbeiträge amortisiert sich die Anlage nach ca.10 Monaten.
Rechtlich sind wir kein Reseller sondern bieten unseren Vereinsmitgliedern einen DSL-Zugang an.
Es sind erste Ideen die ich einfach mal zur Diskussion stellen will.
Andreas
Als Übergangslösung finde ich das nicht schlecht,
weil es relativ schnell realisierbar sein sollte.
genau, die Ausbauprognose fürs “Bauern-DSL” liegt bei 2014 und selbst dann sollen noch 2,2 % über Sky-DSL versorgt werden. Bis dahin hätte sich die Anlage mehrfach selbst refinanziert.
Ist bisher nur ne Idee, aber ich denke eine über die man nachdenken sollte.
btw. die Sendeleistung der Funkstrecken liegt bei ca. 200 mW direkt an der Antenne, also ein Zehntel Strahlung von einem Handy das sich fast jeder direkt ans Ohr hält
Also ich finde die Idee prima und würde mein Dach auch zur Verfügung stellen .
Ich schlage vor, dass wir heute abend (12.02.) auf dem be-fit-Treffen eine Arbeitsgruppe bilden, die den Vorschlag weiter ausarbeitet und auf Machbarkeit prüft!
Ich fand den Vorschlag gestern Abend richtig gut: Anbindung des Bauhofes von Kümps aus per Kabel, so das Haupt- und Einspeisestation auf dem Bauhof liegt. Ich denke hier gibts viele gute Ideen die ich gerne von den einzelnen per Mail hätte.